Willkommen im Datenraum

Hier zeige ich wichtige Statistiken. Da diese nicht laufend aktualisiert werden können, füge ich jeweils den Link bei, wo man sich die aktuelle Version aufrufen kann. Ich erlaube mir jedoch eine Interpretation der Grafiken und Zahlen und lade euch ein, diese mit mir zu diskutieren.


WHO Flunet (Grippe Überwachung)

Meine Gedanken zu diesen Charts

Nicht nur das RKI überwacht die Ausbreitung gefährlicher Viren mit dem RKI Sentinel, auch die WHO hat ein entsprechendes Überwachungssystem. Dieses nennt sich "FluNet". Das Chart 1 links verdeutlicht die globale Ausbreitung der Influenza. Die hohen Werte kennzeichnet die Grippewellen der nördlichen Hemisphäre.

In den Sommermonaten wird weniger Grippe nachgewiesen, da auf der Südhalbkugel weniger Menschen leben, doch die Grippe ist dann in Ländern wie Brasilien, Australien oder Südafrika aktiv.

Im Jahr 2020 gibt es jedoch eine Auffälligkeit: seit KW 13 gibt es so gut wie keine Virus-Nachweise der Influenza im WHO Flunet.

Jubel über die Ausrottung der Influenza sind jedoch verfrüht. Denn ein Blick nach Schweden, wo bis in den Spätsommer hinein keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln verpflichtend eingeführt wurden - und wo dennoch die Grippe ebenfalls mit KW 13 verschwand - lassen es unplausibel erscheinen, dass die Grippe tatsächlich besiegt wurde.

Charts 2 zeigt die hohe Belastung von Brasilien mit Grippe in den Sommermonaten und das Fehlen von Nachweisen in diesem Jahr. Die Grippe-Kranken und -Toten muss es aber gegeben haben. Es besteht damit die ernste Vermutung, dass diese Fälle bei den Corona-Opfern miterfasst wurden. Dies wiederum würde bedeuten, dass die genutzten PCR Tests unzulässigerweise Influenza-Erkrankte als Corona-positiv klassifizieren!

Entsprechende "Nebenwirkungen" sind sogar in den Beipackzetteln einiger PCR-Tests nachzulesen.

Meine Gedanken zu diesem Chart

Folgende Fragen / Auffälligkeiten ergeben sich für mich:

  • Die Zahl ist nicht um die Anzahl der durchgeführten Tests bereinigt. Eine Aussage über das tatsächliche Infektionsgeschehen wäre jedoch nur möglich, wenn man die Zahl der Positiven pro 100.000 Tests anzeigen würde. Aktuell wäre, bei entsprechender Berechnung, kein Anstieg der Fallzahlen gegeben. Der sichtbare Anstieg korreliert stark mit der Anzahl der Tests.
  • Der Anteil der "gelben Balken" ist zuletzt stark gestiegen. Dies sind die positiv Getesteten, die nicht angeben können, seit wann sie krank sind. In den meisten Fällen, weil sie keine Symptome haben und deshalb nicht krank sind ...
  • Obwohl der Trend in der 2. Welle im Februar eindeutig nach unten zeigte und damit ggf. die Wirksamkeit von Maßnahmen belegt, wurden die Lockdown-Regeln erneut bestätigt und verschärft. Die Bundes-Notbremse sollte die 3. Welle, die durch die ansteckendere und tödlichere Alpha-Variante dominiert wurde, brechen. Die Analyse der Zahlen belegt aber, dass die Sterbewahrscheinlichkeit in der 3. Welle in allen Altersklassen niedrig war.
  • Von den Anforderungen des Grundgesetzes, Einschränkungen so kurz und so mild wie möglich zu halten, kann angesichts dieser Daten nicht gesprochen werden. Dies wird aktuell deutlich, wo die bundesweite Inzidenz unter 10 gesunken ist.
  • Um die Gefahr für die Allgemeinheit durch die "so gefährlichen symptomlosen Überträger" abzuschätzen, bräuchte man Angaben zur Prävalenz, also einer Kennzahl, die angibt, wie viel % der Bevölkerung durchschnittlich von allen Sars-Cov2-positiv getestet ist. Diese wichtige Kennzahl wird in Deutschland nicht untersucht. Damit sind alle Maßnahmen gegen "gesunde" Bürger als unverhältnismäßig abzulehnen.

RKI Sentinel

Jeweils aktuell zu finden unter: https://influenza.rki.de/wochenberichte.aspx

Aus dem Report KW 02/2021

Meine Gedanken zu dieser Tabelle

Was ist das "RKI Sentinel"? Dazu schreibt das RKI:

"Kontinuierlich oder periodisch wiederkehrend werden epidemiologisch relevante Daten quasi als Nebenprodukt innerhalb der gesundheitlichen Vorsorge oder Versorgung erfaßt mit dem Ziel, epidemische Entwicklungen spezifischer Krankheitsfelder in einer Teil-Bevölkerung bzw. der Bevölkerung insgesamt zu ermitteln."

Vereinfacht gesagt: kommt jemand krank zum Arzt, fertigt der Arzt einen Abstrich und sendet ihn als Labor. Ist der Arzt Teil des Sentinels, geht der Laborbefund in die Statistik ein. Aus den Daten werden beispiuelsweise die bekannten Charts zu den Grippenwellen gefertigt.

Seit Februar 2020 ist auch Sars-Cov2 im Sentinel.

  • Bemerkenswert sind das völlige Verschwinden der Grippe in Deutschland. Wäre dies auf die Maßnahmen der AHA-Regeln zurückzuführen, wäre dringend zu klären, warum diese anscheinend wesentlich weniger bei Sars-Cov2 wirken.
  • Zweitens fällt die Stärke der Rhinoviren-Erkrankungen seit Beginn der Maskenpflicht auf. Es handelt sich dabei ebenfalls um eine Atemswegerkrankung, die jedoch durch Schmierinfektionen übertragen wird. Die Maske könnte dabei eine zentrale Rolle spielen.
  • Zudem ist erkennbar, wie schlecht der Schutz der über 80järhigen in Deutschland funktioniert. Dieses wichtige Ziel der Politik wird krachend verfehlt.

Meine Gedanken zum "Schwedischen Weg"

Schweden hat von Anfang an in der Pandemie einen anderen Weg eingeschlagen als fast alle Länder. Der dortige Chef-Virologe hielt einen Lockdown oder eine Maskenpflicht für wenig erfolgversprechend. Was können wir von Schweden lernen?

  • Die Zahl der Toten je 1 Mio. Einwohner ist in Schweden höher als in D. Die unmittelbaren Kosten an Leben waren also höher als bei uns. Dafür geht  Anders Tegnell, der Staats-Epidemeologe) davon aus, dass in Schweden die Herdenimmunität weitgehend erreicht ist.
  • In Schweden starben anfänglich mehr Menschen, da man die Risikogruppen nicht gut genug schützte. Die Zahl der Todesfälle sinkt seitdem man dies weiß, stetig, auch ebte die "2. Welle" von alleine ab (Hinweis auf Herdenimmunität). Das Gesundheitssystem war nie überfordert.
  • Der Wirtschaftseinbruch in Schweden ist deutlich geringer als in der EU oder in D. Die Kollateralschäden sind demnach viel geringer.
  • Grundrechte wurden nie beschränkt.
  • Schweden hat keine Maskenpflicht und trotzdem kommt es nicht zur befürchteten Massenerkrankung.
  • Schweden hat seine Schulen und Kindergärten nie geschlossen. In Schweden ist bisher 1 (!) Mensch unter 29 Jahren gestorben. Dies stellt unsere Schulpolitik massiv infrage.

DIVI Intensivregister

Meine Gedanken zum Auslastung des Gesundheitssystems

Alle Maßnahmen der Bundesregierung zielen, so wird uns seit Monaten gesagt, darauf ab, eine Überlastung des Gesundheitssystem zu verhindern. Diese würde dazu führen, dass eine Triage-Lage entstehen könnte, also Ärzte entscheiden müssten, welche an Corona-erkrankten Menschen geholfen werden kann und welchen nicht.

  • Die Daten des DIVI Intensivregister zeigen, dass es zu keinem Zeitpunkt zu einer Überlastung gekommen ist. Warum in einer "Pandemie nationaler Tragweite" es verboten sein soll, ein System auch mal an die Grenzen zu belasten, erschließt sich mir nicht.
  • Die hellblaue Fläche beschreibt die Kapazität an freien Betten. Wie man erkennen kann, wurde diese Kapazität im zweiten Halbjahr deutlich reduziert. Nicht durch Belegung, sondern Kapazitätsabbau. Diese Entwicklung ist Ergebnis politischer Entscheidungen.
  • Wenn die Belegung der Intensivkapazitäten trotz wechselnder Belegung mit Covid-19 Patienten (Stichwort: 1. und 2 Welle) insgesamt konstant bleibt, dann kann dies nur daran liegen, dass anderen Patienten mit anderen Krankheiten der Zugang zu den Kliniken verwehrt wurde oder diese aus Angst den gang in eine Klinik nicht angetreten haben. Hier dürften erhebliche Kollateralschäden eingetreten sein, die uns die Politik verschweigt.

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