Die Medien sind das größere Problem!

Medienvertrer (m/w/d) habe ich in meinem beruflichen Umfeld immer als fair und interessiert erlebt. Eventuell fehlende eigene Kompetenz wurde durch Wissbegierigkeit im Regelfall ausgeglichen. Fachjournalisten pflegen selten ideologische Voreingenommenheiten. Ganz anders meine Erfahrungen im Zuge der Coronakrise.

Hier bin ich fast ausschließlich auf Menschen getroffen, die nicht an einem Austausch und Diskurs interessiert sind. Sondern die geradezu darauf abzielen, Menschen zu vernichten, nur weil sie Meinungen haben, die der eigenen Ideologie zuwiderlaufen. Fakten, Evidenzen, Erfahrungswerte - alles das spielt hier kaum eine Rolle.

Der eine oder andere Provinz-Schreiberling pflegt darüber hinaus noch sein gekränktes Ego und vergisst dabei, was der Pressekodex ihm aufgibt. Eine saubere Recherche zum Beispiel.

Ich habe auf meiner Webseite bereits im letzten Herbst meine Gedanken geäußert, warum die Medien und die Politik sich in den letzten 20 Jahren so negativ verändert haben (https://informiere-dich.online/de/wie-konnte-es-soweit-kommen).

Ich muss mein Urteil dahingehend adjustieren, dass der Sitten- und Kompetenzverfall in der Medienlandschaft viel schwerer wiegt als derjenige in der Politik. Während man Politiker abwählen kann, spüren die durch Zwangsbeiträge (ÖRR) oder ihre finanzstarken Eigentümer (große Verlagsgruppen) geschützten Ideologie-Schreiberlinge keinen Druck und wähnen sich unangreifbar.

Ich bin heute mehr denn je überzeugt, dass erst die Medienlandschaft gesunden muss, bevor sich das politische Meinungsklima entspannen kann und echte Liberalität wieder zur Geltung kommen wird. Dazu müssen ganze Generationen ideologisch verblendeter Journalisten durch Menschen mit echtem journalistischem Berufsethos ersetzt werden, was wahrscheinlich Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird.

Kritik, Medien, Journalismus

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